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Weisst du, wie viele Leser deine Website hat?

Welche Seiten die Besucher interessieren, und welche sie sich nie anschauen?

Ob sie länger bleiben, oder innerhalb kurzer Zeit wieder abspringen?

 

All das sind wichtige Informationen, die dir helfen zu verstehen, wie spannend, oder (pardon) uninteressant die Inhalte auf deiner Website sind.

Es kann dir einige AHA-Erlebnisse bescheren – wie mir, als ich feststellen musste, dass mein Google Ads Leitfaden die ersten Monate praktisch ignoriert wurde.

Das kann manchmal etwas schwer sein fürs Ego (schliesslich geben wir uns alle Mühe). Aber wenn du deine Leser, die ja deine potenziellen Kunden sind, besser verstehst, und daraufhin deine Inhalte besser machen kannst, ist das Gold wert.

Denn dein Ziel ist ja, aus Webseitenbesuchern Kunden zu gewinnen. Und das geht nur, wenn deine Inhalte gefunden werden und überzeugend sind.

Ich hab Analytics schon, aber verstehe die Zahlen nicht…

Wenn du dich in dieser Aussage wiedererkennst, dann hilft dir sicher dieser Artikel weiter.

Ich würde Google Analytics ja gerne nutzen, aber es ist so kompliziert!

Wenn es dir auch so geht, dann bist du hier ganz richtig. 

Im folgenden Beitrag bekommst du eine ganz einfache und vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung für:

  • die Anmeldung bei Google Analytics
  • die Verknüpfung mit deiner Website (für hardcoded, WordPress, WIX und Jimdo)
  • ein datenschutzsicheres Tracking nach DSGVO 

So meldest du deine Website bei Google Analytics an

Damit Daten von deiner Webseite an Analytics geschickt werden können, muss ein Analytics Codeschnipsel auf deiner Webseite hinterlegt werden.

Um das Tracking datenschutzkonform zu machen, braucht der Code noch eine kleine Anpassung.

Keine Panik, ich erkläre alles – und es ist wirklich ganz einfach.

Als erstes rufst du die Anmeldeseite von Google Analytics hier auf. (Wenn du noch kein Google Konto besitzt, fordert Google dich im ersten Schritt auf, ein Google Konto zu erstellen. Das ist obligatorisch für die Nutzung von Google-Diensten, und geht ganz schnell.)

Im ersten Schritt gibst du deinem Analytics-Konto einen Namen. Das kann der Name deines Unternehmens sein, oder auch deine Domain (www.deinewebsite.com)

Analytics Anmeldung - Kontoname vergeben

 

Die Häkchen in den blauen Kästchen lässt du einmal alle drin. Ganz unten klickst du auf “weiter” (oder next).

Im nächsten Fenster wählst du “Web” aus, wahrscheinlich ist es schon vorausgewählt,  und klickst wieder auf “weiter”:

Analytics Anmeldung Schritt 2

Danach kommen deine Property-Daten. Property ist ein anderer Name für Domain, also deine Website. Ein Analytics-Konto kann mehrere Properties enthalten.

  • Vergib einen Namen
  • Trage deine Domain ein und wähle vorne https oder https aus
  • Wähle die Branche deines Unternehmens aus
  • Bestimme die richtige Zeitzone (wenn du in USA wohnst, dein Geschäft aber in Europa hast, dann wählst du die Zeitzone aus, in der die meisten deiner Websitenbesucher sich aufhalten). Das ist wichtig für die Reporting-Daten.

Google Analytics Property Setup

Danach akzeptierst du die Vertragsbedingungen von Google, und schon siehst du deinen Tracking-Code für die Website.

 

Der Google Analytics Tracking Code

Der hier rot eingerahmte Bereicht ist der Codeschnipsel, der auf deiner Website hinterlegt werden muss. Und zwar auf jeder einzelnen Seite.

Google Analytics Tracking Code

(Falls du schon ein Konto hast, logge dich ein und navigiere zu Verwaltung >> Property >> Tracking Code)

Keine Sorge, neue Webseitensysteme wie WordPress, Jimdo oder WIX nehmen dir die meiste Arbeit ab, und du hinterlegst ihn nur einmal.

Auch wichtig ist, dass der Codeschnipsel mit einer IP-Anonymisierung angepasst wird.

Standardmässig trackt dieser Code nämlich komplette IP-Adressen der Webseitenbesucher. Das ist im Europäischen Rechtsraum nicht erlaubt (gilt auch für die Schweiz). Daher muss dem Code noch etwas hinzugefügt werden, um die IP-Adresse nicht vollständig auszulesen. Damit würdest du dich strafbar machen.

Wie das genau geht, erfährst du beim Weiterlesen.

 

Analytics Code auf der Webseite einfügen

WordPress-Webseiten

Wenn du mit WordPress arbeitest, kommt es drauf an, welches Theme du benutzt. Manche (z. B. Divi von elegantthemes) bieten die Möglichkeit, den Code direkt dort einzutragen. Ich empfehle das, denn jedes weitere Plugin kann deine Website anfällig machen.

Wenn du ein Plugin nutzen möchtest, empfehle ich z. B. https://wordpress.org/plugins/ga-google-analytics/ 

Nach der Installation des GA Google Analytics Plugins auf deiner WordPress-Website:

  • gibst du deine Tracking-ID ein
  • wählst du die Tracking-Methode „Global Site Tag“  aus und
  • aktivierst du die IP-Anonymisierung (wichtig!)

GA Analytics Plugin

Ganz unten einfach speichern. Und schon ist der Analytics-Code überall auf deiner Website hinterlegt.

WICHTIG: Wenn du ein anderes Plugin verwendest, achte darauf, dass es eine IP-Anonymisierungs-Funktion im Plugin gibt.

Jimdo-Webseiten

Wenn du eine Jimdo-Website hast, gehst du im Menü zu SEO > Google Analytics und  hinterlegst nur die Tracking-ID im dafür vorgesehenen Feld und klickst auf Speichern. Die IP-Anonymisierung ist hier offenbar standardmässig schon aktiviert. >> Zum Hilfeartikel auf Jimdo

Die Tracking-ID ist die Nummer, die du über deinem Tracking-Code findest:

Diese ID ist für jede Propery anders. Sie ist auch in deinem Tracking-Code integriert. er darf nicht verändert werden.

 

WIX-Webseiten oder „von Hand“ programmiert

In WIX brauchst du den kompletten Code mit IP-Anonymisierung (s. nächster Abschnitt). Danach kannst du ihn einfach einmal einfügen in deinem Backend unter Marketing-Integrationen >> Google-Analytics verbinden. Einen sehr hilfreichen Artikel mit Screenshots vom WIX Support findest du hier.

Wenn deine Website kein CMS (Baukastensystem) ist, sondern selbst programmiert wurde, brauchst du den Code, um ihn auf der Website zu hinterlegen.

Code anpassen für IP-Anonymisierung

Bevor du den Code hinterlegst, muss er noch etwas verändert werden.

Es ist ganz leicht, und auch wenn du nichts mit Codes „am Hut“ hast, kannst du das selbst machen.

Schritt 1:

Im Google Analytics Konto lässt sich der Code nicht bearbeiten. Kopiere dir dafür den Code aus dem Analytics Konto heraus in einen Editor wie z. B. Notepad++ (es geht auch in einem Word-Dokument):

Google Analytics Code kopieren

Jetzt fügst du in der vorletzten Zeile (im Screenshot oben Zeile 8) direkt VOR der schliessenden Klammer noch diesen Code hinzu:

,{anonymize_ip‘: true}

Du kannst den hier blau markierten Codeschnipsel direkt kopieren und in deinem Dokument an der richtigen Stelle einfügen (Achtung, nimm auch das Komma ganz vorne mit!)

Der fertige Code sieht dann so aus (s. Zeile 8 mit dem angepassten Stück Code).

Analytics Code mit IP Anonymisierung

Übrigens, die Nr. hinter UA ist bei jedem Tracking-Code anders und dient dazu, sie dem jeweiligen Analytics-Konto zuzuordnen. Diese Nummer solltest du so lassen, wie sie dir von Google ausgegeben wird und nicht mit der UA Nr. hier im Beispiel austauschen (sonst laufen deine Statistiken ins Nirvana :-)).

Dieser Codeschnipsel muss nun auf deiner Website (auf jeder Seite) am Anfang des <HEAD> Elements eingefügt werden.

 Testen, ob der Analytics-Code richtig funktioniert

Abschliessend machst du am besten noch einen schnellen Test, um zu prüfen, ob die Verbindung von deiner Website zu Analytics auch aktiv ist. 

(Wenn du das Analytics-Fenster schon geschlossen hast, dann navigiere in deinem Analytics-Konto auf Verwaltung >> Trackings >> Tracking-Code)

Auf der Seite mit dem Tracking-Code gibt es ganz oben einen Button „Testzugriff senden“:

Google Analytics Tracking testen

 

Wenn du drauf klickst, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Es sollte sich ein kleines Fenster öffnen, in dem du deine Website siehst. Hurra! Es hat geklappt.
  • Bei Klick auf den Button öffnet sich das Fenster mit einer Fehlermeldung, dass die Website nicht erreichbar ist. Prüfe, ob du alle Schritte richtig durchgeführt hast. Vor allem bei der manuellen Hinterlegung des Codes kann ein fehlendes Zeichen (oder eines zuviel) schon das Problem verursachen.

 

Spam und eigene Zugriffe ausschliessen

Zwei Einstellungen sind noch nötig, um deine Daten möglichst sauber zu halten (also, keine Spam-Daten in deinen Statistiken).

Klicke dafür nochmals auf „Verwaltung“. Direkt unter der Auswahl für die Datenansicht findest du die „Einstellungen der Datenansicht“.

Wenn du das öffnest, findest du die Einstellungen dieser Datenansicht. Etwas weiter unten findest du die Währungseinstellung und eine Möglichkeit Spambots auszuschliessen. Setze dort ein Häkchen:

 

 

IP Adresse ausschliessen

Was man oft vergisst: wenn man selbst die eigene Website oft aufruft, wird man natürlich auch als Besucher gezählt. Dazu kommen noch die Zugriffe des Webmasters bei Änderungen usw.

Um hier eine Verfälschung der Statistik zu vermeiden, kannst die IP Adressen angeben, die nicht als Besucher gezählt werden sollen (z. B. eigene IP des PCs und Mobiltelefon, die des Webmasters).

Allerdings funktioniert dieser Filter nur für diejenigen, die eine feste IP Adresse haben. Wenn die IP Adresse sich ständig ändert ist diese Filterfunktion nicht möglich.

Dazu erstellst du einen neuen Filter (wie oben, in der neuen Datenansicht) und nimmst folgende Einstellungen vor:

Analytics IP ausschliessen

  1. Gib dem Filter einen Namen
  2. Wähle „Benutzerdefiniert
  3. Klicke auf „Ausschliessen“
  4. Wähle unter „Filterfeld“ die IP Adresse aus
  5. Trage hier die IP Adresse ein

Du kannst mehrere Filter für verschiedene IP Adressen erstellen, das ist am einfachsten. Wenn du deine IP Adresse nicht kennst, dann findest du diese ganz leicht heraus auf www.wieistmeineip.ch

Google Analytics und Datenschutz

Im Google Analytics Konto gibt es noch ein paar Hinweise und Informationen zum Datenschutz. Das solltest du dir ansehen. Du findest es unter Verwaltung >> Kontoeinstellungen:

  • Der Zusatz zur Datenverarbeitung muss akzeptiert werden.
  • Unter „Details zum Zusatz zur Datenverarbeitung verwalten“ gibst du datenschutzrelevante Unternehmensdaten ein.

GA Datenschutz

Passe deine Datenschutzerklärung an

Wenn du Google Analytics nutzt, sammelst du Daten. 

Hier in diesem Video zeige ich dir, wie das Tracking funktioniert und was Cookies sind:

Wer Daten sammelt, muss also seine Webseitenbesucher darüber informieren und die Möglichkeit geben, das Tracking zu unterbinden.

Wichtig ist, dass deine Website über eine Datenschutzerklärung verfügt. Darin muss auch ein Link zu finden sein, der deinen Webseitenbesuchern die Möglichkeit gibt, das Tracking abzuwählen (Opt-out).

Es gibt tolle Datenschutz-Generatoren von Rechtsanwälten, die Standardtexte für eine recht überschaubare Gebühr zur Verfügung stellen.

Hier sind zwei Empfehlungen, die ich beide für eigene Projekte nutze:

Die Rechtslage ändert sich ständig. Bitte informiere dich unbedingt über die aktuelle Rechtssprechung und deine Pflichten bei Datensammlung. Da ich keine Rechtsanwältin bin, sind das lediglich Empfehlungen, aber keine abschliessende rechtliche Beratung zum Thema Datenschutz

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Wer hier bloggt

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