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Möchtest du wissen, wie du eine richtige Keyword-Recherche machst mit kostenlosen Tools? Wie viele Keywords überhaupt sinnvoll sind? Wo sie eingetragen werden, um den grössten Effekt für Google zu erreichen?

Dann bist du hier richtig.

Was sind Keywords?

Keywords sind ganz einfach Worte oder Wortkombinationen, die sich in einem Text auf einer Webseite befinden.

Im deutschen spricht man auch oft von „Schlüsselwörtern“. Damit ist genau das gleiche gemeint.

Manchmal liest du vielleicht auch von „Suchbegriffen“. Das sind die Suchanfragen, die jemand bei Google eingibt.

Die Keywords, die nur aus einem oder zwei Worten bestehen, nennt man „Short-Tail-Keyword“ und die längeren Keyword-Kombinationen nennt man „Long-Tail-Keywords“.

Weiter unten im Beitrag findest du ein Video, in dem ich den Unterschied und die Vor- und Nachteile der beiden Varianten etwas genauer erkläre.

Ein Wort wird in dem Moment zu einem relevanten Keyword für Google, wenn es häufiger in einem Text auftaucht als andere Worte. Oder wenn es wiederholt an wichtigen Stellen auftaucht. Auch diese erfährst du im Lauf des Beitrags.

Webseiten die bei Google nicht gefunden werden, haben meistens einen nicht ganz idealen Textaufbau. Oder es werden zu viele Themen auf einer Seite vermischt, sodass es keine relevante Gewichtung von Keywords gibt.

Wie erfährt Google, welches die Keywords auf einer Seite sind?

In meinen Schulungen und Kursen beginne ich beim Thema SEO meistens damit, dass Google die Meta-Keywords schon seit über 10 Jahren ignoriert.

Info für Programmier- und Technik-Unerfahrene: Meta-Keywords sind die Worte, die in der Programmierung in den sogenannten Meta-Tags hinterlegt werden. Bei Webseiten-Baukasten-Systemen gibt es meistens auch immer noch irgendwo ein Feld, in dem man Keywords oder Schlüsselwörter als „SEO-Massnahme“ eintragen kann.

Google liest diese Keywords schon viele Jahre nicht mehr aus. Wichtig sind die Keywords direkt auf der Website.

Google hat selbst 2009 dazu in einem Blogbeitrag geschrieben:

„[…]Dadurch, dass das „keywords“-Meta-Tag so häufig missbraucht wurde, haben wir bei Google schon vor vielen Jahren damit begonnen, es zu ignorieren.“ (Quelle)

So liest Google deine Website

Suchmaschinen haben die Aufgabe, bei einer Suchanfrage möglichst passende Webseiten anzuzeigen.

Dazu lesen sie den Text auf sämtlichen Seiten einer Website aus und analysieren verschiedene Dinge in Sekundenbruchteilen.

Jede Seite auf einer Website wird dabei von Google genau analysiert:

  • Wie viele Worte gibt es insgesamt auf der Seite.
  • Wie ist der Text gegliedert, gibt es Absätze, Überschiften, Bilder oder Grafiken Gibt es im Text bestimmte Worte, die sich oft wiederholen, und wenn ja, wie oft im Vergleich zu anderen Worten? (Im Fachjargon nennt man das die Keyworddichte)
  • Welche Worte stehen an wichtigen Stellen wie z. B. in der Hauptüberschrift, in Unterüberschriften, in der Navigation und dem Seitentitel?
  • Wie lauten die Dateinamen und Alternativtexte der Bilder?

Aus diesen Informationen zieht die Suchmaschine die Erkenntnis, was das Hauptthema ist und welches wichtige Keywords sind. (Alles über weitere Ranking-Faktoren erfährst du hier)

Google weiss, dass gut gegliederte Texte besser lesbar sind für Webseitenbesucher, deswegen wird das in die Analyse mit einbezogen. Denn die Suchmaschine möchte möglichst gut lesbare Suchergebnisse anzeigen.

 

Ein Beispiel:

Die Firma Christina Vassalli GmbH in Zürich bietet unter anderem Telefonservice an. Auf der Website gibt es eine Seite, auf der das Angebot für Telefonservice beschrieben wird (s. Bild).

Beispiel für Keywords auf einer Angebotsseite

 

Die Überschrift beinhaltet das wichtigste Keyword, nämlich „Telefonservice“. Aber auch Synonyme wie „Telefondienst“ werden in Überschriften weiter unten verwendet. Das Angebot wird genau beschrieben, es befinden sich Optionen, Preise und Feedbacks von Kunden auf der Seite.

Folglich wird diese Seite zu zahlreichen Suchanfragen gefunden, die bei Google in der Schweiz eingegeben werden. Also, z. B. Telefonservice Schweiz, Telefondienst, Telefonservice für Firmen usw.

Wir haben genau recherchiert, was viel gesucht wird und haben die Worte auf der Webseite im Text platziert.

Wo die wichtigen Stellen sind, und warum, dazu kommen wir noch. Doch zuerst einmal möchte ich dir zeigen, wie du die Keywords recherchierst und sortierst.

Wie findet man die richtigen Keywords für die Website?

Die richtigen Keywords findest du in zwei Schritten:

Frag deine Kunden

Ich weiss, es klingt ein bisschen banal. Aber es ist am besten, wenn du dich in die Menschen hineinversetzt, die du erreichen möchtest: Wonach suchen deine potenziellen Kunden? Welche Begriffe nutzt ein Laie, der das sucht, was du anbietest?

Oft ist man selbst sehr im Fachjargon verhaftet. Mir geht es auch so. Die meisten meiner Kunden verwenden den Begriff „Google Anzeigen“, manche auch „AdWords“ und nur sehr wenige fragen nach „Google Ads“, obwohl das der fachlich korrekte Begriff ist.

Halte dich nicht zu sehr mit den offiziellen Begrifflichkeiten auf, sondern versuche auf der Ebene deiner potenziellen Kunden zu kommunizieren.

Recherchiere mit kostenlosen Tools

Dein zweiter wichtiger Schritt bei der Keywordrecherche ist, dass du prüfst ob und wie viel dein Angebot bei Google gesucht werden. Du möchtest ja möglichst viele Menschen erreichen. Daher ist es wichtig, dass du Keywords nutzt, die viel Suchvolumen bei Google haben.

Ein Beispiel: Kürzlich habe ich einen Onlineshop Anbieter beraten, der Metallgeländer für den Balkon anbietet. Der Fachbegriff für die Art von Geländer, die er anbietet ist Staketengeländer. Wir haben herausgefunden, dass es Suchvolumen für Staketengeländer gibt. Doch sehr viel weniger als für Balkon- oder Metallgeländer. Er sollte also alle drei Begriffe auf seinem Shop verwenden. Damit kann er am meisten Interessenten auf seinen Shop holen.

Für die Recherche nutzt du am besten den Keywordfinder .  Vor einiger Zeit habe ich dafür mal ein Facebook-Video aufgenommen.

In diesem Video zeige ich dir, wie du mit dem Keywordfinder-Tool arbeitest. Du erfährst ausserdem noch etwas mehr über Short-Tail- und Long-Tail-Keywords:

 

 

Wenn du deine Keyword-Recherche machst, wirst du am Ende eine ganze Liste von Keywords haben. Die sollten jetzt sortiert werden nach Suchvolumen.

Ein Beispiel: Angenommen, du bietest eine Meditations-Ausbildung in der Schweiz an. Die Keyword-Recherche ergibt folgende Ergebnisse, sortiert nach Suchvolumen bei Google:

Keywordliste erstellen

 

Die Liste zeigt, dass die meisten Leute nach „Meditationslehrer Ausbildung“ suchen. Das wird dein wichtigstes Keyword sein. Und zwar genau in dieser Reihenfolge und nicht andersherum, das wird nämlich nur durchschnittlich 10x im Monat gesucht.

Beachte diese Kleinigkeiten, denn das zeigt auch wie die meisten Menschen ticken und sich ausdrücken.

Wie viele Keywords sind sinnvoll?

Es gibt keine Begrenzung für die Menge an Keywords für deine Seite. Wichtig ist einfach, dass deine Liste am Ende einmal nach Suchvolumen sortiert wird, um eine Priorisierung zu erreichen und die wichtigsten Keywords an den strategisch besten Orten eingegeben werden.

Wo werden die Keywords eingetragen?

Wie du inzwischen weisst, liest Google den Text auf der Webseite aus und analysiert die Inhalte.

Die Suchmaschine ist inzwischen so schlau, dass sie eine Überschrift von einem ganz normalen Fliesstext unterscheiden kann.

Nicht nur das.

Google erkennt, welcher Text ein Navigationspunkt ist, auf welchen Worten Links hinterlegt sind und wo sie hinführen und wenn Worte durch Fett-Markierung oder in einer Unterüberschrift hervorgehoben werden.

Und Google weiss auch, dass die Überschrift das Thema einer Seite benennt, und dass die meisten Leute den ersten Absatz noch lesen, den letzten dafür eher selten.

Daher bewertet Google die Wichtigkeit von Worten höher:

  • die sich in Überschriften befinden.
  • die in der URL stehen (das ist die Adresse der Seite z.B. www.deinewebsite.com/meditations-ausbildung)
  • die auf der Navigationsebene ein Menüpunkt sind.
  • die im ersten Absatz auf der Seite stehen.
  • die fett hervorgehoben sind.
  • die in der Seitenbeschreibung und im Seitentitel erwähnt werden.
  • die im Fliesstext auf der Seite wiederholt werden.
  • Die in Dateinamen und im Alternativtext von Bildern auf der Seite stehen.

Ein Beispiel, das ich gefunden habe ist die Detektei Lentz. Hier ein Screenshot der Seite für das Keyword „Detektei München“:

Wo du die Keywords einträgst

 

Deine nächsten Schritte zur Keyword-optimierten Website

 

Überlege dir zunächst mit welchen Themen oder Keywords du bei Google besser gefunden werden möchtest.

  • Mach als erstes die Recherche der Keywords für deine Seiten. Eine Recherche für jede Seite. Das kann eine Angebotsseite, ein Blogbeitrag oder deine Startseite sein.
  • Erstelle eine Liste aus Keywords und sortiere sie nach Suchvolumen.
  • Nun nimmst du dein wichtigstes Keyword mit dem meisten Suchvolumen, und machst daraus die Hauptüberschrift für die Seite und evtl. für die Navigation und Seitentitel.
  • Die anderen Keywords auf deiner Liste trägst du an den anderen wichtigen Stellen ein: Unterüberschriften, im ersten Absatz, im Fliesstext, Dateinamen und Alternativtext von Bildern und

Und schon ist deine Website bereit für Google!

Hinterlasse mir doch unten einen Kommentar, wenn bei dir noch Fragen offen bleiben, oder wenn du noch Ideen und Anregungen hast für den Artikel.

Möchtest du wissen, mit welchen Keywords deine Website aktuell schon bei Google gefunden wird? Dann lies hier weiter.

Oder interessieren dich noch die anderen Ranking-Faktoren von Google, und was du ausser Keyword-Optimierung noch tun kannst? >> Dann findest du hier einen Beitrag.

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