Google Ads

In diesem GOOGLE ADS LEITFADEN erfährst du, wie du auch mit kleinem Budget Anzeigen in der Google Suche schaltest und was du beachten musst, um Kunden zu gewinnen, statt Geld zu verbrennen.

Google Ads Leitfaden – Inhaltsverzeichnis


Klicke auf eines der Kapitel, um direkt zu den Inhalten zu kommen. Du kannst auch einfach nach unten scrollen und alles nacheinander lesen. Zu jedem Kapitel gibt es auch ein Video mit einfachen Erklärungen 🙂

1. Was sind Google Ads?

2. Wie funktionieren Google Ads?

3. Was kosten Google Ads?

4. Die 7 grössten Fehler mit Google Ads – und wie du sie vermeidest.

5. Hilfe, Tipps & Anleitungen

 

Was sind Google Ads?


Google Ads ist der Werbeservice von Google, der es jedem ermöglicht, Anzeigen in der Google Suche oder Bannerwerbung auf Webseiten zu schalten.

Die Voraussetzung ist: du brauchst eine eigene Webseite. Denn bei Klick auf die Anzeige wird man auf die Webseite weitergeleitet. Und die Abrechnung ist bisher nur mit Kreditkarte möglich.

Sicher nutzt du auch öfter mal die Suchmaschine Google, wenn du etwas im Internet suchst. Angenommen, du möchtest dir eine Pizza bei einem Lieferdienst bestellen. Du tippst also „pizza bestellen“ in die Google Suchleiste, und das Ergebnis könnte so aussehen:


Beispiel für AdWords Anzeigen in der Google Suche
Ganz oben in der Google Suche werden bis werden bis zu vier Google Anzeigen eingeblendet. In diesem Beispiel sind es zwei. Zu erkennen sind die Anzeigen an der kleinen grünen„ANZEIGE“-Markierung oben links.

Anzeigen werden immer über den organischen Suchergebnissen gezeigt und sind somit im Vorteil, da sie zuerst gesehen und öfter angeklickt werden als die darunter liegenden Ergebnisse.

Kann jeder AdWords Anzeigen schalten?

Jeder, der eine Webseite hat, kann Werbung mit Google Ads für seine Seite machen. Einschränkungen gibt es für manche Produkte oder Branchen, wie z. B. Alkohol (s. Google Ads Richtlinien für Details).

Nachdem du dich bei Googles Werbeservice angemeldet hast, und deine Kreditkartendaten hinterlegt hast, kannst du auch gleich die erste Kampagne anlegen. Google macht es einem sehr leicht mit vielen automatischen Einstellungen ganz einfach loszulegen. Doch hier ist Vorsicht geboten.


Ohne Strategie und sorgfältige Vorbereitung ist dein Budget schnell verbraucht, ohne dass es dir etwas bringt.


Nimm dir die Zeit, die Einstellungen und Funktionen zu verstehen. Hier findest du einen guten Einstieg zur Vorbereitung deiner Kampagnen: > AdWords Konto, Kampagnen und Anzeigengruppen – eine Übersicht

Die verschiedenen Anzeigenarten

Textanzeigen

Das ist die bekannteste Form der Google AdWords Werbung. Da über 95% der deutschsprachigen Internetnutzer mittlerweile die Suchmaschine Google verwenden, wenn sie online etwas suchen (Quelle: statista), kann man mit Textanzeigen die meisten Internetnutzer erreichen, wenn man ein bekanntes Produkt verkauft, nach dem bei Google oft gesucht wird. Beispiele für Branchen und Dienstleistungen, wonach bei Google viel gesucht wird: Elektriker, Schreiner, Sanitärfachgeschäfte, Physiotherapie- und Arztpraxen, Rechtsanwälte, Treuhänder, Yogaschulen, Coaching Berater etc.

Displayanzeigen

Das sind Werbebanner, die auf vielen Webseiten eingeblendet werden. Jeder von uns, der regelmässig das Internet nutzt, kennt sie. Da nur ca 3 – 5% der Internetnutzer Werbebanner ausblenden, ist Bannerwerbung ein sehr wirkungsvolles Instrument um z. B. eine Marke oder eine neue Firma bekannt zu machen und mit Bannereinblendungen immer präsent zu bleiben. Interessant: bis zu 91% der deutschsprachigen Internetnutzer geben an, dass Sie online auf ein neues Produkt aufmerksam wurden. Deswegen ist Displaywerbung auch die beste Möglichkeit, auf ein unbekanntest Produkt aufmerksam zu machen, das noch keiner kennt. Doch ist es eher eine Werbestrategie für Unternehmen mit einem grösseren Budget.

Youtube Werbung

Hättest du es gewusst? YouTube gehört auch zu Google, und ist mittlerweile die zweitgrösste Suchmaschine der Welt. Videowerbung ist der am stärksten wachsende Werbemarkt. 35% der deutschsprachigen Internetnutzer im Alter von 25 – 44 schauen täglich YouTube Videos, Tendenz steigend. Mütter sind z. B. eine stark vertretene Nutzergruppe auf YouTube, da sie sich über vieles bei YouTube informieren (Kochrezepte, Ideen f. Kindergeburtstage, Bastelideen etc).

Google Shopping Anzeigen

Ideal für Online Shops. Shopping Anzeigen sind die kleinen Bildchen, die eingeblendet werden, wenn man nach einem bestimmten Produkt bei Google sucht. Ca 40% der deutschsprachigen Internetnutzer im Alter von 25 – 44 suchen mittlerweile online nach neuen Produkten, und werden dabei auch oft aufmerksam auf neue Marken oder Produkte.Google Shopping lohnt sich für jeden, der online Produkte verkaufen möchte.

Universelle App Kampagne

Hast du eine App, die du vermarkten möchtest, so kannst du die speziell hierfür geeigneten App-Kampagnen erstellen. Suchende, die auf deine Anzeige klicken, werden direkt an einen App-Store weitergeleitet wo sie die entsprechende App herunterladen (bzw. kaufen) können.

Wie funktionieren Google Ads?


Bei Google kannst du keine Plätze für deine Anzeige kaufen. Die Besonderheit der Google Anzeigen ist, dass  die Anzeigenplätze in einer Auktion versteigert werden.

Natürlich musst du dabei nicht jedesmal aktiv teilnehmen. Die Auktion läuft automatisch ab. In deinem AdWords Konto ist für jedes Keyword ein Gebot hinterlegt, das entweder von Google automatisch, oder von dir selbst festgelegt wurde.

Meine Erfahrung ist, dass Automatisierung erst nach längerer Zeit etwas bringt. Beginne mit der manuellen Gebotssteuerung.

Dein Höchstgebot legst du bei der manuellen Gebotssteuerung selbst fest. Du findest es bei den Keywords in der Spalte Max CPC (Max. Cost-per-Click): Adwords Gebotspreis

Warum eine Auktion?

Google betont immer die Nutzerrelevanz. Das heisst, dass Suchergebnisse so relevant wie möglich für denjenigen sein sollen, der nach etwas sucht. Dasselbe gilt auch für Google AdWords Anzeigen.

In der Auktion wird bei jeder Suchanfrage neu ermittelt, wer die relevanteste Anzeige zur Suchanfrage hat. Das heisst im Klartext: deine Keywords müssen zu den Inhalten der Webseite passen, die beworben wird.

Und die Texte deiner Google Ads sollten inhaltlich genauso passend sein.

Die Anzeigen, und die Webseiten, die Google als sehr relevant für den Nutzer betrachtet, haben also die besten Chancen auf die guten Anzeigenplätze ganz oben.

In deinem Google Ads Konto kannst du auch festlegen, dass deine Anzeigen nur auf den oberen Plätzen erscheinen sollen. Adwords Anzeige auf oberen Positionen einblenden lassen Dadurch verhinderst du, dass deine Anzeigen unten erscheinen.

Doch das Gebot, das du abgeben musst, ist für die oberen Plätze auch meistens höher. Achte daher darauf, dass du das auch bezahlen kannst, und dein Tagesbudget den höheren Preis abdeckt.

Wie läuft die Auktion ab?

Jedes Mal wenn jemand bei Google einen Suchbegriff eingibt, wird in Sekundenbruchteilen von Google ermittelt, welche Anzeige welche Position bekommt, und was ein Klick kosten wird.

Ausserdem vergibt Google für jedes Keyword einen Qualitätsfaktor auf einer Skala von 1-10. Grundsätzlich gilt: Je besser der Qualitätsfaktor ist, desto niedriger kann dein Gebot ausfallen.

Der Qualitätsfaktor ist eine Bewertung, die von Google für deine Keywords und Anzeigentexte vergeben wird, um dir ein Feedback zu geben, wie gut das Keyword und die Anzeige zu den Inhalten deiner Webseite passt. 

Anzeigen Position (AdRank)

Die Anzeigenposition nennt Google auch „Anzeigenrang“ (AdRank). Derjenige, der bei der Auktion am besten abschneidet, bekommt den besten Rang in den Suchergebnissen – also Position 1.

Der Anzeigenrang wird bei jeder Suchanfrage mit Hilfe einer Formel innerhalb Sekundenbruchteilen errechnet. Diese Formel beinhaltet sowohl den Qualitätsfaktor (nachfolgend QF genannt) als auch das Gebot für das jeweilige Keyword.

Die Formel lautet: AdRank = QF * Gebot

Ein Beispiel: Jemand sucht bei Google nach einer Espressobar in Uffelbach und tippt folgende Suchanfrage in die Google Suchleiste ein:

Google Suche Kaffeebar

In Uffelbach gibt es zwei Werbetreibende, die mit dem Keyword „kaffeebar uffelbach“ werben:

  • Die Café Bar Prima hat für dieses Keyword ein Höchstgebot von 1 CHF im AdWords Konto hinterlegt und Google hat einen Qualitätsfaktor von 10 vergeben >> AdRank = 1 * 10 = 10
  • Das Café Gusto hat ein Gebot von 2 CHF eingestellt, also doppelt so viel, aber der Qualitätsfaktor für dieses Keyword ist nur bei 4 >> AdRank = 2 * 4 = 8

Derjenige mit dem höheren AdRank erhält die bessere Anzeigenposition in den Suchergebnissen.

Die Café Bar Prima ist zwar nur bereit bis zu 1 CHF pro Klick zu bezahlen, bekommt aber die bessere Anzeigenposition da sie einen höheren Qualitätsfaktor hat.

Der Qualitätsfaktor ist also das wichtigste Element bei deinen Google Ads Kampagnen.

> Mehr Informationen zum Qualitätsfaktor, und wie du ihn verbesserst, kannst du hier nachlesen.

Was kosten Google Ads?


Es gibt keine festen Kosten oder Preise bei Google Ads. Kosten fallen nur an, wenn jemand auf deine Anzeige klickt, und damit auf deiner Website landet. Das ist die sogenannte PPC (pay-per-click) Werbung.

Wieviel ein Klick jeweils kostet, das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • den Keywords mit denen du wirbst: Manche Keywords sind sehr beliebt, und daher teurer, weil viele AdWords Nutzer versuchen damit Anzeigen zu schalten.
  • der Branche, in der du mit deiner Dienstleistung oder deinem Produkt unterwegs bist.
  • dem Wettbewerb: je mehr Wettbewerber, desto teurer können die Klicks sein.
  • der Saison: Klicks für Skiausrüstung werden im Herbst und Winter höher sein als im Sommer, weil alle versuchen in dieser Zeit zu werben.
  • dem Qualitätsfaktor des Keywords.

Wie erfahre ich, wie hoch die klickkosten für meine keywords sind?

Bei laufenden Kampagnen findest du die tatsächlichen Klickkosten in der Spalte CPC (Click per Cost). Sie variieren ständig, daher solltest du die Kampagnen immer beobachten und die Gebote der Keywords steuern.

Wie kann ich die kosten steuern?

Du legst in deinem Google Ads Konto selbst ein Tages-Höchstbudget fest, das du bereit bist, für AdWords Werbung auszugeben. Die Höhe ist frei wählbar. So kannst du  z. B. ein Tagesbudget von 5 CHF oder auch von 300 CHF festlegen. Das Tagesbudget kann jederzeit wieder geändert werden, nach oben und nach unten.

Was ist die richtige Höhe für das Tagesbudget?

Die Höhe des Tagesbudgets, das du wählst, ist abhängig von:

  • der Anzahl der Keywords, die du nutzen willst (mehr Keywords verbrauchen mehr Klicks bzw. Budget)
  • den Klickkosten der Keywords. Diese siehst du nach einigen Tagen im Konto. Du solltest in der Lage sein, mehrere Klicks am Tag mit deinem Tagesbudget zu erreichen. Ansonsten solltest du das Tagesbudget erhöhen oder die Keyword-Anzahl reduzieren.

HINWEIS zum BUDGET: Es kann vorkommen, dass das Tagesbudget  von Google minimal über- oder unterschritten wird. Im Monat jedoch gleicht Google diese Abweichungen ab. Wenn dein Tagesbudget z. B. 5 CHF beträgt, dann können die Klickkosten auch mal auf 6 CHF am Tag steigen. Doch im Monat wird Google die Grenze von 150 CHF (30.4 Tage x 5 CHF = 150 CHF) nicht überschreiten.

Wenn dein Budget klein ist, dann beginne mit nur sehr wenigen Keywords, um konkurrenzfähig zu bleiben und nicht so viel Klickkosten zu verbrauchen. So kannst du mit nur 5-10 Keywords und einem Budget von 3-5 CHF am Tag schon einige Webseitenbesucher erreichen.

Die 7 grössten Fehler mit
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Kontakt

Melanie Haux
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